Triathlon Mitteldistanz Litschau

Schon zum dritten Male bin ich beim Waldviertler Eisenmann - einer Mitteldistanz mit einigen Höhenmetern beim Radeln und Laufen), an den Start gegangen, es sollte mein zweites Finishen werden. Damit würde ich einen guten Vergleich zum Vorjahr haben, als dieser Bewerb meinen zweiten Saisonhöhepunkt darstellte, da gleichzeitig die Staatsmeisterschaft ausgetragen worden ist.

Das Schwimmen ist dieses Mal wirklich völlig anders verlaufen - während ich im Jahr zuvor noch im allerhintersten Feld aus dem Wasser gestiegen bin, habe ich dieses Mal wirklich gut Druck machen können und bin als Achte aus dem Wasser, wobei man dazu sagen muss, dass selbst die spätere Siegerin nach mir in die Wechselzone gekommen ist. Meine Überraschung war doch ziemlich groß, als ich meine Uhr vom Neopren befreit habe und noch eine 38er-Zeit zu lesen war ...

Leider hat sich dieses geniale Gefühl am Rad nicht fortgesetzt und wer in Litschau nicht wirklich voll bei der Sache ist und zumindest zu Beginn frische Beine hat, hat wirklich verloren. Möglich, dass die letzten zwei Wettkampfwochenenden noch ein wenig in den Muskeln stecken und Radfahren, noch dazu im Hügeligen, zählt ohnehin nicht zu meiner stärksten Disziplin. Also habe ich beschlossen, mich ein wenig auf meinem Schwimmzeitpolster auszuruhen und mich nicht schon auf der ersten Radrunde abzuschießen. Dieser Gedanke war angesichts der gesamten Renndauer sicher vernünftig und hat mir bestimmt einiges fürs nachfolgende Laufen gebracht. Über die Radzeit, insbesondere die erste Runde, breite ich lieber trotzdem den Mantel des Schweigens ... drei Minuten langsamer als im Vorjahr, obwohl meine Radform dieses Jahr doch deutlich besser ist, dafür ein wesentlich frischeres Absteigen und besseres Gefühl in den Beinen beim Laufen.

Beim Laufen ist im Jahr zuvor nicht gerade von einer Glanzleistung meinerseits zu sprechen, für dieses Mal habe ich mir ursprünglich nicht viel Besseres erwartet oder vorgenommen, da ich wieder nach dem IRONMAN eine Fußverletzung auskurieren musste. Aufgrund fehlenden Bisses am Radl ist es mir aber wirklich überraschend extrem gut gegangen und ich konnte die drittbeste Laufzeit ins Ziel bringen, mir damit im Schlusssprint noch den achten Gesamtrang sichern! Auf gleicher Strecke habe ich zehn Minuten alleine beim Laufen eingespart, insgesamt 15min. Damit bin ich wirklich mehr als zufrieden.

Gesamtzeit: 5:20:50h

2,3km Swim: 39:02min

T1: 01:38min

84km Bike: 2:56:53h

T2: 01:16min

22km Run: 1:41:59h

Platzierung gesamt: 8.

Platzierung U23: 1.

Alle Ergebnisse gibts auf Pentek Timing.

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