7 Tage noch … bis zum Embrunman …

Nun steht der Saisonhöhepunkt knapp bevor, alles ist vorbereitet, gut trainiert, gesund, Material gewartet, Quartier gebucht. Ich freu mich total, nach 4 Jahren wieder eine Triathlon-Langdistanz zu bestreiten.
Irgendwie bin ich auch froh, dass die ganz langen Einheiten vorbei sind, die liegen mir nicht so, ich mag lieber Schnelles. Irgendwie bin ich aber auch fast wehmütig, so viel Training für genau ein Event und nachher keine weitere Verwendung für die hoffentlich gute Ausdauerform. Man kann halt nicht alles machen, zumindest nicht zur gleichen Zeit.
Für den 15. August erwarte ich mir eigentlich nicht wahnsinnig viel, zumindest nicht in sportlicher Hinsicht – bei solch einem Rennen kann alles passieren, es kann ein guter Tag sein oder ein Schlechter. Die Konkurrenz ist stark, ich werde also versuchen, mein Rennen  zu machen und mich nicht dazu verleiten lassen, auf etwas anderes, als mein Tempogefühl zu hören. Finishen ist das Ziel Nummer 1, an zweiter Stelle folgt, am Rad nicht zu schieben und beim Marathon nicht zu gehen und dann kommt erst eine gute Platzierung mit dem hoffentlich möglichen Abrufen meiner derzeitigen Leistungsfähigkeit.
Wirklich erwarten tue ich nur tolle Landschaft und einen Bewerb, der eher so ein bissl „oldschool“-mäßig ist – trotz immerhin über 1500 Startern bei der Langdistanz (erstmals in 30 Jahren Embrunman-Geschichte ist der Bewerb ausgebucht!).

Hier noch ein paar Daten zu meiner Vorbereitung (inkl. 2 einwöchiger Trainingslager):

Training im Schnitt pro Woche: rund 14h (2009: rund 12h)

Schwimmen: 94,6km / 31:35h (2009: 144,8km / 47:35h)

Rad: 5030km / 206:00h (2009: 4013km / 151:45h)

Laufen: 1283km / 112:30h (2009: 1261km / 109:25h)

Stabi: 12:30h grob geschätzt (2009: nix …)

Anderes (Wandern/Skitour, etc.): nix in der Zeit (2009: 4:00h)

Stunden gesamt: 362:30h (2009: 312:45h)

Wochen mit über 18h Training: 7 (2009: 2)

Zur Vergleichbarkeit habe ich die letzten 6 Monate vor dem Bewerb genommen.
Ein wirkliches Plus gibt’s somit am Rad und beim Stabitraining, wobei ich unterm Strich sicher mehr Zeit investiert habe.
Dazu muss ich sagen, dass ich dieses Frühjahr wirklich Glück mit der Arbeit hatte, bzw. mich bewusst nicht um mehr Arbeit bemüht habe, sodass ich sehr viele Freiheiten zum Training hatte. Mit einem normalen Bürojob + Anfahrtsweg hätte dies sicher anders ausgesehen, da es ja im (dieses Jahr sehr langen) Winter schon längst finster ist.
Nach dem Embrunman werde ich mich wieder mehr meiner Arbeit widmen um dann nächstes Frühjahr wieder intensiv Sport betreiben zu können. Halb-Profi-Leben halt :)

Es gibt so viel Nettes, das sich noch für den Herbst anbietet, aber ich plane noch nix, zuerst einmal denke ich nur bis zum 15. August und dass sich da hoffentlich die vielen Trainingsstunden bezahlt machen werden :)

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